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Caspari
Mittwoch, 28. Oktober 2020 19:32
US-Papiere
Hallo und Guten Abend,
ich bin neu hier und wollte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Sven Caspari und ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit US-Aktien jeglicher Form. Angefangen habe ich mit den günstigen Massenpapieren. Vermutlich wird es nicht viele geben, die diesen Bereich sammeln. Ich finde ihn jedoch optisch ansprechend und möchte auch dort meine Sammlung weiter ausbauen. Gerne suche ich auf diesem Weg Kontakt zu Händlern und auch besonders zu Sammlern dieses Gebietes (sehr gerne zum Tausch). Demnächst möchte ich mich auch etwas mehr mit alten Eisenbahnen beschäftigen. Kontakt gerne hier oder über sven.caspari@t-online.de.
Grüße
Sven Caspari
carquois
Montag, 19. Oktober 2020 18:21
Diskussion mit Scripovest
So unterschiedlich sind unsere Markteinschätzungen offensichtlich doch nicht, was mich freut. Ich sehe die Sache naturgemäß mehr aus Sammlersicht. Aber ein Faktor gilt für alle Beteiligten -. entscheidend ist die Qualität des Angebots. ( siehe Chinasammlung 118 FHW ). Ein Stück das innerhalb von 6 Auktionen dreimal angeboten wird, bleibt halt liegen, auch wenn es vergleichsweise selten ist.
Ergo ist es die Aufgabe des Handels für uns echte Sammler attraktive Angebote zu produzieren, dann bleiben auch die von uns beiden angesprochenen Händlersammler außen vor.
Scripovest AG
Montag, 19. Oktober 2020 12:55
Kleine Ergänzung
Es geht beileibe nicht darum, dass professionelle Händler in großem Maße ihre "Pfründe davon schwimmen" sähen oder Angst hätten, "nicht genug zu verdienen". Es geht allerdings darum, dass hier immer mehr und immer öfter "Marktpreise" kommuniziert werden, die - eben auf Grund einer mangelnden qualifizierten Nachfrage von Sammlern - keine sind ... die dann aber trotzdem oft als Orientierung genutzt werden und einen Verkauf zu einem adäquaten Preis (entsprechend der "Peergroup") erschweren oder unmöglich machen. Und das schadet letztlich dem Markt bzw. dem Sammelgebiet an sich. Deshalb meine Aussage zu "mehr Forumaktivitäten":
"Vorstellung interessanter Stücke, so wie es Roland fast als Einzelfall macht"
d.h. also posten der Verkaufsorte inkl. Preisen und allem Drumherum ist m.M.n. eher kontraproduktiv und deshalb nicht wünschenswert. Egal, ob hier oder auf Facebook.
Was aber auf Facebook ganz gut funktioniert ... und das wäre sicher auch etwas für das Forum hier: Einfach mal ab und an Bilder von interessanten (und "interessant" muss dabei nicht "bisher unbekannt" heißen) Papieren posten ... dazu ein "Exzerpt" (keinen Roman!) der Firmengeschichte ... die Beschreibung einer interessanten Vignette oder von Allegorien in der Randbordüre ... oder irgendetwas anderes "Spannendes", was Attraktion bringt. Und zwar für Sammler ... und nicht für "Händlersammler" ...
Scripovest AG
Montag, 19. Oktober 2020 12:40
@carquois
Ich stimme zu 100% zu ... auch zum letzten Satz, mit dem ich ganz sicher nicht gemeint bin. Das ist es aber nicht, was ich meine. Es geht darum, dass es einige Leute gibt, die - bewusst oder unbewusst bzw. absichtlich oder unabsichtlich - der Auffassung sind, es wäre doch super informativ und "im Sinne der Sammlerschaft", über jeden Verkauf eines tollen Papiers auf einem "Nebenschauplatz" zu berichten. In der IBSS ist man z.B. neuerdings ganz vernarrt darauf, neben einer bekannten Online-Plattform nun auch von jeglichen englischen "Gemischtauktionen" (die sich oft aus "estate sales" speisen) zu berichten, in denen ein Stück (zu) billig lief. Man könnte geradezu annehmen, derartige Verkaufsplattformen ohne ausreichend qualifizierte Nachfrage seien für viele heute mehr denn je geeignete Marktbarometer. Das Problem dabei ist nur, dass diese Berichte nur den "Händlersammlern", die ohne großes sonstiges Engagement einfach nur "abgreifen" wollen, helfen. Damit wird ein Einkauf für den professionellen Händler erschwert bzw. unmöglich (da er sich meist die Steuern nebst exorbitantem Buchhaltungsaufwand spart) - und immer mehr gute Stücke finden den Weg zu den professionellen und spezialisierten Auktionshäusern nicht mehr. Wenn es der allgemeine Konsens ist, dass dies den Markt beflügeln soll ... meiner Meinung nach täte es dem Markt besser, wenn in manchen Marktsegmenten Auktionshäuser und professionelle Händler mehr Budget und v.a. mehr Zeit investieren könnten, um den Markt in seinen positiven Aspekten darzustellen. Bzw. es wäre wünschenswert, dass eben jene "Journalisten", die vermehrt über derart unterpreisige Zwischenverkäufe berichten, sich unabhängig von Verkaufsorten, Preisen und Margen einfach mal um "normale", auch für Außenstehende weit "interessantere" Geschichten und Artikel kümmern - und Handel und Auktionshäuser damit letztlich auch unterstützen würden. So, wie man es in anderen (Sammler)Märkten auch macht - in denen man sich gegenseitig "befruchtet".
carquois
Montag, 19. Oktober 2020 12:12
Forumaktivitäten
Bezüglich BAROV-vermarktung stimme ich absolut zu; aber sind es nicht im Wesentlichen die fachfremden Händler, die sich der großen Profit versprachen und nun den Markt mit Papieren fluten? Ich kenne hingegen viele Sammler, die Ihre BAROV-Pakete wenn überhaupt nur sehr dezent anbieten, schon deshalb, weil sie die Marktmechanismen kennen.
Das eigentliche Problem sind nicht die echten Sammler, die Jahrzehnte eine Sammlung aufbauen, teure Stücke bei Auktionen erwerben und sich mal über ein Schnäppchen freuen, sondern vielmehr diejenigen, ich nenne sie Händlersammler, die z. B. bei den Unternehmen Stücke abbetteln um sie dann für EUR 10,00 vertickern. Davon gibt es leider insbesondere im Vergleich zu den echten Sammlern viel zu viele.
Und noch ein Letztes - wer wie ich seit vielen Jahren auf dem HWP-Markt unterwegs ist, weiß, auch bei den Händlern gibt es schwarze Schafe.
Scripovest AG
Montag, 19. Oktober 2020 01:08
@carquois
Nein, das verstehen Sie nicht richtig … und das habe ich so auch in keiner Weise gemeint bzw. gesagt. Auch habe ich keine derart pauschale Aussage getroffen. Ich habe lediglich angemerkt, dass es in der Vergangenheit wie heute mancherorts ein Anliegen war/ist, Händler-EKs und Quellen offenzulegen, Margen zu diskutieren sowie diese Quellen mit einem gewissen „Anspruch“ selbst nutzen zu wollen. Dies war bei Barov so … was mit der Ware aus den Auktionen I bis III, teils auch IV (noch) läuft, dürfte allseits bekannt sein. Es war zum Teil beim russischen Markt so … auch hier haben bestimmte Akteure – anstatt den Markt in die Tiefe zu entwickeln – lieber Käufer und Quellen direkt zueinander gebracht, was bei manchen einst guten Papieren ein Desaster angerichtet hat. Und auch in Teilen des DM-Markts lief es letztlich so. Letztlich also eine gewisse Perversion, die in „unserem“ Markt wohl einzigartig sein dürfte. So kann ich mir kaum vorstellen, dass man im Kunstmarkt auch nur einen Hauch Aufmerksamkeit schenken würde, würde dort ein Händler in einer im Rahmen einer Haushaltsauflösung stattfindenden Auktion einen Picasso für 10000 Euro erwerben und ihn später für den adäquaten Preis von 1 Million auf einer spezialisierten Kunstauktion verkaufen. Man würde vielleicht irgendwo über den Millionenerlös lesen/hören … aber nicht über die Händlermarge bzw. selbst wenn, dann vermutlich im positiven Sinne. Auf jeden Fall käme dort kein potentieller Käufer auf die Idee, von einem Kauf eines Picassos für 1 Million abzusehen, nur weil dieser den Einlieferer mal nur 10000 Euro gekostet hat (und die Tatsache, DASS er mal billiger eingekauft war, ist ja derart ungewöhnlich nicht). Bei „uns“ würde hingegen an einigen Stellen diskutiert werden, wieso der Picasso 1 Million wert sein soll … wieso man nennenswert mehr als die (in Ermangelung ausreichend qualifizierter Nachfrage zustande gekommenen) 10000 Euro bezahlen soll … und es käme nicht selten vor, dass man dann lieber gar nicht bietet. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die „Publikation“ absichtlich erfolgte oder eigentlich nur gut gemeint war. Entsprechend kauft man als Händler solche Stücke dann einfach nicht mehr … und die Auktionshäuser bekommen in Folge noch weniger neues und hochpreisigeres Material, das dem Markt eigentlich das Image verleihen soll und muss, das er eigentlich verdienen würde. Wie gesagt: Die IBSS und ihr Magazin sind „führend“ darin, Stücke auf diese Art und Weise „kaputt“ bzw. nahezu unverkäuflich zu machen – und erweisen dem Markt damit einen Bärendienst …
carquois
Sonntag, 18. Oktober 2020 23:02
Forumaktivitäten
Eines habe ich doch schon mal erreicht - es tut sich wieder was im Forum!
Nun einige Anmerkungen zu den Beiträgen aus meiner Sicht.
Zu möglichen Auktionsberichten - Würde mich dazu bereiterklären, habe das früher für den AKTIENSAMMLER auch gemacht.
zu Scripovest - verstehe ich das richtig - die Sammler sind die Bösen aber die Händler sind die Guten? Klar sind bei den Sammlern auch Schmarotzer unterwegs, die die Unkenntnis von fachfremden Anbietern ausnützen, aber dieses Pauschalurteil verbitte ich mir schon.
Im übrigen freue ich mich auf weiter rege Diskussionsbeiträge
Scripovest AG
Sonntag, 18. Oktober 2020 16:11
Vorstellung interessanter Stücke
Was die „Vorstellung interessanter Stücke“ angeht: Dies ist auf den ersten Blick sicher gut gemeint und ich möchte Roland S. da eigentlich auch gar keine bösen Absichten unterstellen, wenn er über das Angebot und/oder den erfolgreichen Verkauf interessanter Papiere abseits der Hauptauktionen berichtet. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf die „Kehrseite der Medaille“ verweisen: Jeder dieser Berichte erschwert es dem professionellen Handel, Stücke „billig“ zu akquirieren und in den Hauptauktionen zu Preisen anzubieten, die den Begriff „Marktpreis“ verdient haben. Schließlich haben wir nicht zuletzt bei den Barov-Auktionen nicht selten erlebt, dass Sammler – in Kenntnis der Händler-EKs – diesen dann auch die Verkaufspreise „diktieren“ wollten. Bevor jemand einwenden mag „Ja, was interessiert mich als Sammler der Handel? Ich bin doch froh, wenn ich billig an mein Stück komme und will nicht „zu viel“ bezahlen …“, sei die Sache zu Ende gedacht: Wenn der Handel nicht mehr arbitrieren kann bzw. alle Stücke nur noch „billig“ bleiben sollen, dann werden – in Ermangelung interessanten Materials bzw. der Möglichkeit, auch einen viel teureren, aber dem einzelnen Stück im Verhältnis angemessenen Preis zu erzielen – in kürzester Zeit auch die Auktionen nebst deren Marketing für den Gesamtmarkt sterben. Die IBSS mit ihren Berichten über Kleinstauktionen und sonstige „Nebenschauplätze“ leistet dem ja leider schon ganze Vorarbeit … insofern wäre es toll, wenn wenigstens „wir“ cleverer wären. Denn ein Sammler „im Dienste des Sammlers“ handelt mit derart „Berichtswesen“ am Ende eben doch nicht zwangsläufig „im Dienste des Sammlers“. Viel mehr trägt er dazu bei, den Markt noch zusätzlich „kaputt zu machen“ …
EDHAC Info
Sonntag, 18. Oktober 2020 15:51
FB
EDHAC Info
Sonntag, 18. Oktober 2020 15:49
Forumsaktivitäten
Lieber Herr Köcher, das EDHAC-Forum steht allen HWP-affinen Menschen zur Verfügung, jeder kann mitmachen, aktiv werden. Es hat allerdings einige Einschränkungen: 1) Es ist im Vergleich zu den sozialen Medien wie FB relativ umständlich zu bedienen. 2) Es hat nur wenige aktive Teilnehmer. 3) Nur rund 10 Teilnehmer wollen über neue Posts informiert werden. 4) Auktionsberichte ja, aber irgendjemand muss die erstellen 5) Hinweise zu Sammlertreffen - Vorstellung interessanter Stücke gibt es ausreichend durch EDHAC und SH bei Facebook (auch von Roland S.) 6) Einrichtung einer Tauschbörse für rund etwas über 100 Mitglieder lässt die Satzung zu. Aber die meisten Mitglieder sind passiv unterwegs. Und: Wer betreibt die Börse.
Auf FB gibt es eine Menge HWP-Aktivitäten (rund 20 Gruppen), auf die ich aufmerksam machen möchte. Die beiden aktivsten sind
https://www.facebook.com/groups/EDHAC/
https://www.facebook.com/groups/763664853662232
Die FB Gruppen sind relativ sauber. Posts und Mitglieder, die nicht passen, werden von den Admins sofort entfernt. Am aktivsten auf FB und Youtube ist unser Mitglied Horst Klophaus unterwegs, oft in Verbindung mit EDHAC-Beiträgen in Wikipedia.
LG Hans-Georg Glasemann